Von Beuthenfall bis zum Carolafelsen

Im Juni konnten wir nun das erste Mal in diesem Jahr wandern gehen. Dabei sollte uns der Weg von Beuthenfall zum Carolafelsen führen.
Vorschau Beuthefall

Der Beuthenfall selbst ist ein kleiner und unscheinbarer Wasserfall der sich im Kirnitzschtal befindet. Der Name Beuthenfall leitet sich von der Wildbienenzucht ab, als Baumstücken, so genannte Beuthen, als Bienenhäuser aufgestellt wurden. Am Beuthenfall halten die Kirnitzschtalbahn und die Buslinie 241 zwischen Hinterhermsdorf und Bad Schandau. [Quelle]

Kirnitzschtalbahn

Die Straße selbst ist eher schmal und wenig befahren, doch auch für Wanderer, die mit dem PKW anreisen gibt es einen Parkplatz am sogenannten „Nassen Grund“. Von Beuthenfall haben wir uns auf der Karte einen Überblick verschafft und uns dann für den Weg in Richtung Frienstein entschieden.

Der Frienstein, auch als Vorderes Raubschloss bezeichnet, ist ein etwa 130 m hoher Fels in der Sächsischen Schweiz. Er liegt am Nordabhang des Großen Winterbergs in den Affensteinen. Auf dem Felsen befand sich einst eine Burgwarte der Herrschaft Wildenstein. Heute ist der Frienstein ein beliebter Klettergipfel .[Quelle]

Wanderkarte am Beuthenfall

Bis wir den Frienstein jedoch erreichten führte unser Weg zunächst über einen gut befestigten Weg und Treppen bis zum Fuß der Affensteine. Dieses Stück lässt sich mit geeignetem Schuhwerk gut bewähltigen. Allerdings kamen wir langsam zum treppenlastigen Teil der Tour.

Ausblick am Rand der Idagrotte

Über ein paar hundert Stufen steigt man stetig auf die Affensteine hoch. Der Weg führte uns dann zu einem kleinen Plateau, dem Frienstein und von dort gelangten wir abseits vom markierten Weg in Richtung Idagrotte. Es geht nun sehr schmal (ca. 0,5 Meter) am Abgrund entlang an einer Felswand. Es sollte bei diesem Weg auf jeden Fall genügend Trittsicherheit und keine Höhenangst vorhanden sein.

Idagrotte

Die Idagrotte ist eine große Kluft- und Schichtfugenhöhle. Hier sind noch Spuren einer mittelalterlichen Nutzung zu erkennen.

Nach dieser Aussicht setzen wir unseren Weg in Richtung Carolafelsen fort. Da wir anscheinend einen Abzweig verpasst hatten und wir eine „Abkürzung“ wählen wollten, setzten wir den Weg durch die „Wilde Hölle“ fort.
Sie machte Ihrem Namen alle Ehre. Da es an dem Tag sehr schül warm war und wir nur noch wenig Wasser bei uns hatten, gestaltete sich der Weg beschwerlicher als angenommen . Anfangs ging es über einen felsigen Weg bergauf, und irgendwann gelangten wir zu dem Punkt, an dem man Felsen mit Hilfe von Haltegriffen überqueren musste. Doch dies gelang problemlos.

„Wilde Hölle“

Am oberen Ende angekommen, gelangte man über ein paar letzte Stufen zur Aussicht auf dem Carolafelsen. Der Zugang ist ausgeschildert. Die Aussicht lohnt sich sehr, denn es gibt eine ganze Ansammlung an Felsen, auf denen man eine Rast machen kann und einen fantastischen Ausblick auf die Hinterseite der Schrammsteine, den Falkenstein und die Steine der vorderen Sächsischen Schweiz bietet.

Auf dem Carolafelsen

Den Rückweg setzen wir nicht noch einmal durch die „Wilde Hölle“ fort, sondern folgten zunächst den Weg in Richtung Schrammsteinaussicht. Bei einem passenden Abzweig in Richtung „Nasser Grund“ kamen wir zwar mit einem kleinen Umweg am Fuße des „Wilden Hölle“ an, jedoch kehrten wir so am Abzweig Beuthenfall (Malerweg) zum Ausgangspunkt zurück.

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