
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so ist es auch mit Filmen. Dennoch kann ich es mir nicht verkneifen einen kurzen Beitrag zum Film “Avatar – Aufbruch nach Pandora” zu schreiben.
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Als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal den Trailer zum Film gesehen habe, konnte ich den blauen Kreaturen nicht wirklich etwas abgewinnen. Das heißt nicht, dass ich nicht gern Fantasy/Sci-Fi-Filme schaue, ganz im Gegenteil, ich war sogar bei der Preview zu Star Trek in diesem Sommer. Mit Avatar war es ein wenig anders. Warum kann ich gar nicht genau sagen, denn so wirklich viel wusste ich ja nicht über den Film, nur dass er aus der Feder von James Cameron stammt. Wie wollte er nur den Erfolg von Titanic toppen, fragt man sich da.
Als der Film dann nun auch bei uns in den Kinos lief, habe ich nach kurzer Zeit von Freunden und Bekannten Kritiken dazu gehört. Diese waren aber nur positiv. Ich hörte Wörter wie “episch”, “grandios” oder “unglaubliche Effekte”. Nun wurde ich auch langsam neugierig und wollte wissen was denn so gut an dem Film sein soll.
Also beschloss ich, den Film in 3D zu schauen. Ich möchte jetzt keine inhaltlichen Details verraten, dazu wäre es auch zu langwierig alles zu erklären, aber ich kann sagen: er hat mich überzeugt! Das lag nicht nur an der wunderbaren 3D-Optik, sondern auch an den wunderbaren Bilder.
Der Planet Pandora sieht auf den ersten Blick ähnlich wie die unsere aus, aber wenn man genauer hinsieht gibt es viele Unterschiede. Flora als auch Fauna sind urzeitähnlich aber doch irgendwie noch nie dagewesen. Man möchte am liebsten einfach in die Welt eintauchen und füllt sich durch die vielen Details und Effekte wie im Traum.
Natürlich hat auch dieser Film seine Schwächen. Die Story war leicht strukturiert und nachvollziehbar, aber mir fehlten einige Überraschungsmomente. Es werden einige Klischees aufgegriffen (Zerstörung der Natur und Kulturen, Geldgier etc.) und die einzelnen Geschichten der Charaktere gehen durch die vielen Kämpfe und Bilder unter. Ich würde jetzt eigentlich noch die Filmlänge als negativen Punkt auflisten (161 Min.), aber die Zeit wurde einfach vergessen, denn man wurde als Zuschauer regelrecht bildlich gefesselt und hat darüber nicht mehr nachgedacht.
Fazit: Durch die unglaublich gut angewandte Technik wird der Film einfach zu einem neuen Filmerlebnis. Wenn man ihn dann noch auf der Leinwand in 3D sieht, wird man vom Charme der Umgebung mit nach Pandora gerissen und vergisst dann auch die inhaltlichen Makel.
(Original image and video are not mine.)
Dazu sage ich nur: http://img.denihilation.com/delgovatar.html;)
3D ist für mich durch einen milchigen Spiegel schauen :/Ich weiss, ich bin ein kleiner Spießer. Aber nur ein kleiner.O, ja. Das glimmende Nachtleben in Pandora ist einfach atemberaubend schön.
Ps zu dem Link über meinem ersten Kommentar:Diese Delgo Wesen haben äußerlich mit dem Na’vi Volk doch nichts am Hut, laut den Bilder da oben. Das Na’vi Volk hat kein beulenartiges Gesicht und buschige Augenbrauen und Flügel schon garnicht. Pandora ist ein grüner und lebendiger Planet, kein Haufen schwebender Teilchen und Geröll nach einer Apokalypse. Und das kämpfende Na’vi Volk hat überhaupt keine Ähnlichkeit mit römischen Kriegern wie bei Delgo..Dann gibt es eben parallen in der Dramatik bezüglich diversen Szenen.. Und, wen kratzt das schon? Die Gestiken in der Dramaturgie sind doch meistens immer dieselben. Person A fällt, Person B kniet sich hin und so weiter und sofort..Grüße[:
Hi Robert, soll mir der Vergleich sagen, dass Herr Cameron, diese zauberhafte Welt abgekupfert hat? Wenn ja, dann hat er es aber wesentlich besser hinbekommen, meiner Meinung nach. Hast du Avatar schon gesehen?