Da ich Printmedien immer noch sehr schätze und regelmäßig Bücher sowie Zeitschriften lese, habe ich mich entschlossen eine Beitragssammlung rund um das Thema “Buch” (im Web) zu widmen.

Also fange ich zuerst einmal mit den mittlerweile doch sehr beliebten “Online Bücherregalen” oder auch Buch-Communities an. Ich habe selbst so viele Bücher in meinen Regalen und auch schon gelesen, dass es an der Zeit war, ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, wenn auch nur virtuell. Seit ca. einem Jahr habe ich also mein eines Bücherregal auf goodreads.com und die Seite sowie meine Büchersammlung hat sich seit dem stetig vergrößert. Einige interessante Features sind:
- Anlegen eines eigenen Profils mit Userinfos (Lieblingsbücher, Details, Webseite, Name etc.)
- Anlegen von “Regalen” nach eigenen Wünschen (z.B. nach Genre, gelesene oder noch nicht gelesene Bücher)
- Status anzeigen lassen für derzeitig bereits gelesene Seiten eines Buches
- Favorisierte Autoren hinzufügen
- Lieblingszitate und -autoren auflisten (oder eigene Lieblingszitate von Autoren, Büchern hinzufügen)
- “Trivia”-Fragen beantworten
- Freunde finden und Bücher vergleichen, bewerten und kommentieren
- eigene Geschichten schreiben und den anderen Lesern zeigen
- Gruppen beitreten und mit anderen Bücherfreunden diskutieren
- Bilder hochladen
Die Seite wird ständig um neue Features ergänzt, so dass man nun auch ähnlich wie bei dem “Follower Prinzip” bei Twitter einzelnen Benutzern folgen kann (bzw. über neue Bücher Kritiken informiert wird) oder aber man kann sich bei Bedarf auch Empfehlungen per E-Mail zusenden lassen.
Fazit: Übersichtlicher Aufbau der Seite mit einer Menge Einstellungsmöglichkeiten und über 2,200,000 Nutzern weltweit. Es können Bücher bewertet und verglichen sowie sortiert werden.
Als nächstes habe ich mal die deutsche Seite Lovelybooks.de angesehen. Der erste Eindruck ist sehr positiv, denn die Seite zeigt im Gegensatz zu goodreads sofort was den Besucher erwartet. So sieht man im oberen Bereich erst einmal die Menüpunkte und darunter einen sehr pompösen Header mit ständig wechselnden Bildern. Nett sind auch die Aktionen die gerade angeboten sind, wie etwa die “Sommeraktionen” bei der die Leser ihre beste Urlaubslektüre empfehlen können.
- Anlegen des eigenen Profils “Steckbrief”
- Rezensionen schreiben und Bücher bewerten
- Gruppen beitreten und mit anderen Bücherfreunden diskutieren
- Autoren finden und empfehlen
- Freunde hinzufügen, Besucher des Profils anzeigen lassen sowie Nachbarn
- “Autor der Woche” wird vorgestellt
- Sortierung der Bücher nach Genre
- Meistvorhandene Bücher und Autoren in der Community können angezeit werden
Fazit: eine gute Alternative zu goodreads, aber mit weniger Möglichkeiten (bisher). Sehr gut finde ich die Gliederung der einzelnen Menüs und die Möglichkeit wie bei Lastfm.de Nachbarn anzeigen zu lassen.
Bei BuchGesichter.de handelt es sich ebenfalls um eine deutsche Buch-Community. Als ich die Seite das erste Mal besuchte kam ich nicht drum herum einmal diesen “Buch-DNA” Test zu machen. Das Ergebnis war aber wirklich passend.
Deine Lese-DNA:
Du genießt das Lesen und erfreust dich an immer neuen Büchern und Autoren. Bücher behandelst du liebe- und respektvoll. Zum lesen ziehst du dich am liebsten zurück und träumst davon, ein Lesezimmer mit Kamin zu besitzen. Persönliche Buch-Empfehlungen sind dir wichtig. Der hiesige Buchhändler ist dein liebster Ansprechpartner. Mit deinen Freunden diskutierst du lebhaft über Bücher und Autoren. Allerdings nie ohne die Contenance zu verlieren!
Sehr gut ist dabei gleich der Vergleich mit Lesern der ähnlichen “DNA” und passende Buch Empfehlungen.
Anders als bei den beiden bereits beschriebenen Communities gibt es hier direkt eine Karte mit Leuten aus der Umgebung und was diese gerade lesen. Die Webseite ist sehr modern und “stylish” mit grellen Farben und Formen ausgestattet. Die Leser heißen hier “Buchgesichter” und die Rezensionen werden “Buchgeschichten” genannt.
Möglichkeiten:
- Erstellen des eigenen Profils und Steckbrief dazu (ich bin mir nicht sicher, ob man selbst etwas über sich schreiben kann)
- Freunde aus der Region anhand der Karte finden
- Events hinzufügen
- Bücherregale anlegen
- “Buchgeschichten” erzählen (Bewertungen schreiben)
- Rezensionen kommentieren und als Favoriten speichern
- Gruppen hinzufügen
- User kann weiterempfohlen und Freunde können per E-Mail eingeladen werden
- Lese-DNA erstellen und vergleichen, Empfehlungen erhalten
Fazit: Mir persönlich ist die Seite ein wenig zu bunt, aber die Idee mit der “Lese-DNA” finde ich nicht schlecht. Außerdem können Leser in einem kurzen Kommentar schreiben, welches Buch sie gerade lesen. Die Autoren spielen hier nicht die entscheidene Rolle und es geht lediglich um den Austausch der Buchfreunde.
Als letzten Anbieter habe ich quillp.com entdeckt.
quillp ist für alle, die lesen und schreiben lieben.
Wir wollen euch dabei unterstützen neue Bücher und Autoren zu finden und euch als Autor eine Plattform bieten, die euer Talent einem breiten Kreis von interessierten Lesern zugänglich macht.
Die Idee soll also sein, noch unbekannte Autoren und Schreiberlinge bekannter zu machen. Dabei können sich aber auch Buchliebhaber anmelden und ihre Buchgeschmäcker vergleichen und sich über neuste Werke austauschen. Aber wie bei buchgesichter.de gibt es einen “Leseverwandtschaftsbalken” und eine Karte mit den Standorten der User. Durch die einzelnen Reiter ist die Seite übersichtlich gehalten.
Möglichkeiten hier:
- Anlegen des eigenen Profils
- Wishlist anlegen
- Bilder hochladen
- Freunde suchen und Standorte derer mit Karte anzeigen lassen
- Bücher vergleichen und bewerten
- Persönliche Nachrichten schreiben
- Nachbarn anzeigen lassen
- Gruppen beitreten und mit anderen Lesern austauschen
Für angehende Autoren
- Manuskripte hochladen
- Geschichten bekannt machen durch: Empfehlungen innerhalb und außerhalb von quillp, bette dein Manuskript in deine eigene Website ein, versehe es mit Schlagwörtern und verknüpfe es mit ähnlichen Büchern, um Relevanz für Leser aufzubauen
- Profil mit Überblick zu bereits veröffentlichten und noch nicht bekannten Werken
- Diskussionen zu den einzelnen Manuskripten
- Ähnliche Manuskripte finden
- Tags hinzufügen
Fazit: Hier stehen die Autoren eher im Vordergrund und können testen wie ihre Geschichten bei den Lesern ankommen. Dazu können diese diskutieren und ggf. Tipps geben. Ähnlich ist dieses Prinzip auch bei goodreads, nur das hier der deutsche Nutzer angesprochen wird. Der Aufbau der Seiten ist schlicht und übersichtlich. Gut finde ich auch die Kategorie “Überschätze Bücher”, die von den Lesern so bewertet werden können. Die Seite befindet sich aber noch in der Beta Phase.

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Soso.. *gähn*…
:P :P :P
(ein non-printer kommentar, der bücher nur heimlich liest o: )
Habe mir schon gedacht, dass du so etwas schreiben würdest :)
gnhihihi.
I really like goodreads. It’s totally great.
Pretty and clear.
Books, Books, Books *.*